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Herzlich Willkommen

bei der Schützengesellschaft "Friedliches Tal" Eschbaum


Aussetzung Schießbetrieb

Liebe Schützinnen und Schützen,

mit in Kraft treten der 15. Bayrischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung gelten seit 24.11.2021 für den Schießbetrieb im Innen- und Außenbereich die 2G Plus Bestimmungen. Mit diesen aktuellen Bestimmung ist der Zugang zum Schießbetrieb mit weiteren Auflagen verbunden. Dies zwingt mich die Entscheidung zur frühzeitigen Einstellung des Schießbetriebs zu treffen. Die Wiederaufnahme des Schießbetriebs ist abhängig von weiteren Maßnahmen und Entscheidungen der Regierung.

  • Für Sportstätten gilt im Innen- wie im Außenbereich die 2G plus-Regelung, wonach nur vollständig Geimpfte und Genesene, die zusätzlich über einen negativen Testnachweis verfügen, Zugang erhalten. Folgende Tests sind hierzu zulässig:

- PCR-Test, PoC-PCR-Test oder ein Test mittels weiterer Methoden der Nukleinsäureamplifikationstechnik, der vor höchstens 48 Stunden durchgeführt wurde,
- PoC-Antigentest, der vor höchstens 24 Stunden durchgeführt wurde, oder
- ein vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte zugelassener, unter Aufsicht vorgenommener Antigentest zur Eigenanwendung durch Laien (Selbsttest), der vor höchstens 24 Stunden durchgeführt wurde.

  • Kinder bis zum sechsten Geburtstag, Schülerinnen und Schüler, die regelmäßig Testungen im Rahmen des Schulbesuchs unterliegen und noch nicht eingeschulte Kinder erhalten Zugang, selbst wenn diese weder vollständig geimpft, genesen oder getestet sind. Dies kann unter Vorlage eines aktuellen (deutschen) Schülerausweises oder eines vergleichbaren Dokumentes erfolgen.
  • Anbieter, Veranstalter und Betreiber sind zur zweiwöchigen Aufbewahrung der eigenen Testnachweise sowie zur Überprüfung der vorzulegenden Impf-, Genesenen- und Testnachweise durch wirksame Zugangskontrollen samt Identitätsfeststellung in Bezug auf jede Einzelperson verpflichtet.



https://www.bssb.de/verband-blog/2162-aktualisierte-informationen-zum-umgang-mit-dem-coronavirus.html

Ich bitte um Euer Verständnis. Über weitere Änderungen durch das Innenministerium und Entscheidungen zur Corona Pandemie werden ich Euch zu gegebener Zeit informieren.

Ich wünsche Euch allen eine ruhige Vorweihnachtszeit und hoffe auf baldiges Wiedersehen.

Bleibt gesund.

Schützengruß

Hubert Müller

 
100 Jahre Schützengesellschaft Friedliches Tal Eschbaum

 

Verein blickt auf eine erfolgreiche Vergangenheit zurück


Die Jubilare und ihre Gäste der Schützenvereine aus der Region. Foto: Stefan Böld

Isen, 8. Oktober 2021 - Das Wetter dürfte an jenem Februartag im Jahr 1921, als die Schützengesellschaft „Friedliches Tal“ Eschbaum aus der Taufe gehoben wurde, bei weitem nicht so wunderschön und warm gewesen sein, wie zum Jubiläum 100 Jahre später. Als wollte sie die Mitglieder des Vereins und ihre Gäste für die Entbehrungen des Corona-Jahres entschädigen, strahlte die Sonne am Gasthaus Lanzl in Weiher mit voller Herbstkraft. Mit einem großen Festgottesdienst begann am 2. Oktober die 100-Jahr-Feier des Vereins, die im Saal des Wirtshauses fortgesetzt wurde. Mit einer langen Rede wollte sich Hubert Müller, der seit 1996 Erster Schützenmeister ist und 2020 erneut in dieser Funktion bestätigt wurde, nicht aufhalten. „Viele von Euch haben sich jetzt schon lange nicht gesehen, nutzt den Abend heute zum Ratschen!“ animierte er die Gäste. Gekommen waren nicht nur viele der weit über 200 Mitglieder des Vereins, sondern auch Vertreter befreundeter Schützenvereine aus der Umgebung. Musikalisch begleitet wurde der Abend von der Blaskapelle Isen.

Müller nutzte die Gelegenheit, um der Familie Lanzl und den Hubertusschützen Weiher zu danken, die ihre Eschbaumer Kameraden seit 2011 in ihrem Vereinsdomizil in Weiher beherbergen. Der Schützenmeister ließ die Historie des Vereins, der seinen Namen „Friedliches Tal“ von seinem Gründungsort im gleichnamigen Gasthof bekam, kurz Revue passieren. Nach ihrer Gründung entwickelte sich die Gesellschaft gut weiter, allerdings kam das Vereinsleben nach der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten im Jahr 1933 zum Erliegen. Erst 1951 wurde der Verein wieder neu ins Leben gerufen, 1958 ein Schießstand mit vier Ständen eröffnet und im Jahr 1959 gemeinsam mit den Hubertusschützen Isen als Patenverein in der Turnhalle Isen die Fahne geweiht. Das war übrigens auch der erste Auftritt der Blaskapelle Isen bei einer Fahnenweihe. Stolz ging Müller auch auf den Sommerbiathlon ein, den die Eschbaumer erstmals im Jahr 2007 ausrichten konnten und der sich seither zu einem der Höhepunkte bei den sportlichen Wettkämpfen in der Region entwickelt hat. Müller freue besonders, dass das Zusammenspiel mit anderen Vereinen sehr kameradschaftlich funktioniert und dass vor allem die Gemeinschaft ein wichtiger Faktor im Vereinsleben ist. Im Anschluss dankte der Schützenmeister Bürgermeisterin Irmgard Hibler, dass sie die Schirmherrschaft über die 100-Jahr-Feier übernommen hat.

Hibler bedankte sich ebenfalls und meinte, „es hätte vor der Pandemie auch niemand gedacht, dass ich schon seit über einem Jahr im Amt bin und das ist meine erste Schirmherrschaft ist“. Die Ortschefin betonte, dass die Gesellschaft, die 1921 mit neun Gründungsmitgliedern begann, zu einem breit aufgestellten Verein gewachsen ist. Erfolge konnten weit über die Gaugrenzen hinaus eingefahren werden, vor allem auch beim Sommerbiathlon gelang es, Talente zu entdecken. Wie wichtig das Engagement von Vereinen wie dem Eschbaumer sei, hätten die vergangenen Monate gezeigt, so Hibler. Jetzt sei es wichtig, die Mitglieder wieder zusammenzubringen und vor allem die „so wichtige Jugend“ in den Verein zu holen. Sie dankte auch Hubert Müller für seine langjährige Arbeit als erster Schützenmeister und wünschte eine erfolgreiche Zukunft, „in der nicht Schwarz gesehen, sondern ins Schwarze getroffen wird“.

Grußworte überbrachte auch Erich Eisenberger, Gauschützenmeister des Schützengaus Wasserburg-Haag. Eisenberger bedauerte den kompletten Wegfall der Geselligkeit in der Corona-Zeit. Er freue sich aber, dass sich in den vergangenen 100 Jahren immer wieder Menschen gefunden haben, die ehrenamtliche Arbeit übernommen haben. „Das ist der Grundstock für dieses Jubiläum“. Den Verantwortlichen wünsche er weiterhin viel Kraft und Energie, so Eisenberger und beendete seine Rede mit dem Gruß „Schützen Heil!“ Im Anschluss dankte Müller noch dem Festausschuss und allen Beteiligten für das Gelingen der Jubiläumsfeier.

Text: Henry Dinger


Erster Schützenmeister Hubert Müller dankte in seiner Ansprache der Wirtsfamilie Lanzl und den Hubertusschützen Weiher, in deren Domizil der Verein eine Herberge gefunden hat. (Foto: Henry Dinger)